Termine

So. 25. Jun. - Pfarrfest
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

Mo. 26. Jun. - Ortsbegehung
(Freie Wählergemeinschaft FWG)

Di. 27. Jun. - Gemeinderat
(Ortsgemeinde Weiler)

Sa. 01. Jul. - Zeltlager
(Turnverein 1886 Weiler e.V.)

Fr. 07. Jul. - Meditative Abendwanderung
(Katholische Frauengemeinschaft)

So. 09. Jul. - Vereinsgrillen
(Rhein-Nahe-Wanderer 1986 e.V.)

Do. 13. Jul. - Fahrt zu Adler nach Haibach, Besuch Flughafen Frankfurt
(Gesellschaft der Heimatfreunde Weiler e.V.)

Fr. 14. Jul. - 3. Tennis Cup of Wine
(Tennisclub Weiler e.V.)

Fr. 21. Jul. - Weilerer Kerb
(Ortsgemeinde Weiler)

Dass Weiler oftmals als „Das schöne Weiler“ bezeichnet wird, verdankt der Ort seiner bevorzugten Lage. Schon die Anfahrt von Bingerbrück her, auf die Höhe des Hunsrückausläufers, steigert hinter jeder Kurve die Neugier auf das, was da wohl kommt. Unterwegs sind schon einige schöne Blicke von der Höhe möglich. Der Blick ins Rheintal und in den Rheingau, der Blick am Scharlachberg vorbei ins „Rheinhessische“, der Blick ins Nahe- und Mühebachtal. Die Umsäumung mit einem Grüngürtel, der nördlich in den Wald übergeht lässt Weiler im wahrsten Sinne des Wortes „naturnah“ erscheinen.

Die Arbeitsgruppe „Natur und Landschaft“ hat beschlossen, sich mit diesen Stärken zu befassen nach dem Grundsatz

Stärke Deine Stärken

Mit dem angedachten Rundweg wollen wir wanderfreudigen und naturverbundenen Bürgern und Gästen neue Perspektiven eröffnen. Wir erfinden nichts Neues, alles ist vorhanden, wir verbinden, wir informieren, wir bieten Gelegenheiten zum Ruhen und Genießen

Die Erfahrungen mit den Dorfentwicklungsprojekten in Rheinland-Pfalz lassen folgende Erwartungen zu:
- die Schönheit der Landschaft auch den Einwohnern bewusster machen
- den Stolz der Weilerer stärken
- mehr Besucher zum aktiven Wandern ums Dorf zu animieren
- mittel- und langfristig Impulse für Winzer, Gastronomie und Übernachtungsbetriebe zu geben.
- die Attraktivität von Weiler soll dem demographischen Wandel vorbeugen; die Weilerer Jugend soll im Ort gebunden bleiben (warum irgendwo anders hinziehen, wenn es in Weiler so schön ist).
- Wanderer gezielt mit Hilfe der beiden Weilerer Wandervereine ansprechen und Anbindung an die drei überregionalen Wanderwege (Ausoniusweg, Weinwanderweg Rhein-Nahe, Rhein-Burgen-Wanderweg).

Da es im Verlauf des Rundweges eine erstaunliche Vielzahl von wechselnden Fernblicken gibt, haben wir dem Rundweg den Arbeitstitel Panoramaweg gegeben.

Immer, wo ein besonders schöner Ausblick gegeben ist, wird eine Informationstafel zu finden sein, sowie eine Sitzgelegenheit, um das sich bietende Panorama in Ruhe zu genießen. Den außergewöhnlichsten Landschaftsgenuss finden wir ohne Zweifel am „Hörnchen“. In Deutschland gibt es nur diesen Platz, der den Blick auf 4 Weinbaugebiete (Mittelrhein, Rheingau, Nahe und Rheinhessen) bietet, zudem den schönen Überblick über Bingen, den Mäuseturm und das Binger Loch.
Von der “Trifter Spatzen Ruh“ (oberhalb der Dachslöcher), hat man den schönsten Blick über unser Dorf, zum Donnersberg und mit einem Fernglas bis zum Odenwald über Rheinhessen hinaus.

Vom „Kries“ aus lässt sich der Rheingau beobachten, darüber hinaus den Taunus und den Feldberg sehen.
Der Weg geht vom Kries bis zum Ende der Römerstrasse. Auch hier soll es eine Information geben über die alte Römerstrasse, den Ausoniusweg und eine Rastmöglichkeit sollte es auch geben.

Zu entscheiden ist, ob der Weg nun zum Hörnchen gehen soll, oder ob in einer Schleife die „Auf der Rahl“ mitgenommen werden soll. Wenn ja, dann kann man die alte Römerstrasse Richtung Bingen gehen, um dann zur „Rahl“ zu gehen. Hier bietet sich ein weiterer Panoramablick ins Mittelrheintal, dem Rheingau, ins Rheintal und zum Scharlachberg.
Ohne die Schleife zur „Rahl“ könnte der Weg vom Ende der „Römerstrasse“ durch die Strasse „An der Graswiese“, ein kurzes Stück den Rupertusweg entlang und dann bis zur L 214 führen. Von dort führt der Weg weiter durch die Straße „Münzthaler Grund“ bis zum Hörnchen.

Es bietet sich noch eine Erweiterung an. Und zwar könnte eine Schleife angeboten werden, von der Sandkaut aus Richtung „Krumm Ficht“. Von hier aus hat man einen tollen Blick über Bingen, die Rochuskapelle, Ingelheim bis nach Mainz. Der Weg verläuft weiter übers „Belle Kreuz“ und den Heilig-Kreuz-Weg zurück bis zum Ursprungs-Rundweg.

Zum Stand des Projektes:
Im August 2010 wurde der Rundweg zusammen mit dem Projekt „Kirchvorplatz“ zur Bezuschussung im Rahmen der Förderung von Schwerpunktgemeinden (Weiler ist Schwerpunktgemeinde seit 2008) bei der Kreisverwaltung Mainz-Bingen eingereicht. Eine Förderung konnte nicht erreicht werden. Im März 2011 wurde das Projekt anlässlich einer Bürgerversammlung der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Reaktionen waren sehr positiv.