Termine

Sa. 29. Jul. - Messdienerfreizeit
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

So. 30. Jul. - Nachkerb mit Werkstattfest
(Gesellschaft der Heimatfreunde Weiler e.V.)

Sa. 12. Aug. - Kinder- und Familienfest
(CCW - Carneval Club 1956 Weiler e.V.)

Sa. 12. Aug. - Weinprobe am Rebstock
(Weinkonvent St. Hildegard e.V. Weiler)

Mo. 14. Aug. - Sommertreffen
(Freie Wählergemeinschaft FWG)

Do. 17. Aug. - Jahresausflug
(Katholische Frauengemeinschaft)

Fr. 18. Aug. - Jugendförderwochenende
(Musikverein 1921 Weiler e.V.)

Sa. 19. Aug. - Jahresfahrt
(Gesellschaft der Heimatfreunde Weiler e.V.)

Di. 22. Aug. - Gemeinderat
(Ortsgemeinde Weiler)

Mi. 23. Aug. - Blutspende
(Malteser Hilfsdienst Weiler)

Fr. 25. Aug. - Seniorentreff mit Messe
(Katholische Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena)

Erläuterung vorweg: Beim größten Teil der auf Weilerer Gemarkung liegenden Waldfläche auf handelt es sich um den "Binger Wald" (Eigentum der Stadt Bingen). Um diesen Teil geht es hier nicht!

Es geht hier vielmehr um die Waldfläche die im Besitz der Gemeinde Weiler verblieben ist und von ihr bewirtschaftet wird. Historisch wurde dieses Waldgebiet im Nordosten der Weilerer Gemarkung, an die Gemarkungen von Bingerbrück und Trechtingshausen angrenzend, "Backesheck" genannt - dieser Name lässt Rückschlüsse auf die frühere Nutzung zu. Die Gemeinde deckte damit den Brennholzbedarf der Weilerer Bürger und Betriebe.

Wald

Der Weilerer Wald hat eine Größe von 54,6 ha. In dieser Gesamtfläche sind die Wegeflächen (0,3 ha) und die Nichtholzbodenflächen (1,3 ha) enthalten.

Baumarten

Der Wald besteht zu 83% aus Laubholz und zu 17 % aus Nadelholz. Beim Laubwald dominieren Eichen (56 %) und Buchen (17 %), beim Nadelwald überwiegt die Fichte (7 %) gegenüber der Douglasie, Kiefer und Lärche (10 %)

Alter der Bäume

Der Großteil der Bäume hat ein Alter zwischen 60 - 80 Jahren

Hiebssatz

Der sogenannte Hiebssatz (die Menge an Holz, die jedes Jahr nachhaltig genutzt werden kann) beträgt 248 fm. Das bedeutet, dass am Tag im Weilerer Wald ein Raummeter Holz nachwächst.

Jagd

Der Weilerer Wald gehört zum Gemeinschaftlichen Jagdbezirk Weiler und ist verpachtet.

Der Wald wird seit 1991 von Förster Bernhard Naujack betreut. Mit zum Team gehören die Forstwirte Markus Brendel und Martin Wieck.

Neben den Forstwirten sind auch Unternehmer aus der Region im Weiler Wald tätig.

Zur Holzernte gehört auch die nachhaltige Nutzung von Holz. In der nachstehenden Tabelle sehen Sie den aktuellen Holzeinschlag mit Soll-Ist Vergleich:

Betrieb

red. HOBO [ha]

FE-Soll [Festmeter] pro Jahr

Einschlag

 

2013

2014

2015

2016

Summe

Durchschnitt

Weiler

54,6

248,2

245,0

381,0

259,0

245

1.130,0

282,5

Überwiegend wird im Weilerer Wald Brennholz eingeschlagen. Der Brennholzeinschlag ist für die Bürger von Weiler sehr wichtig.

Wirtschaftliche Situation

Die schwarze Null wird im Gemeindewald angestrebt und in der Regel auch erreicht.

Waldverjüngung

In vielen Teilen des Weilerer Waldes ist eine natürliche Verjüngung möglich.

Naturschutz im Wald

100 % des Weilerer Waldes liegen im FFH-Gebiet. Ziel  ist der Schutz, der Erhalt und die mögliche Verbesserung der Biodiversität. In den FFH-Gebieten gilt das Verschlechterungverbot. Forstwirtschaftliche Nutzung besonders nach FSC-Standards unterstützt den Schutzzweck, die Biodiversität wird sich steigern.

Hier ein Link zur Karte FFH-Gebiet Weilerer Wald: http://map2000.final.rlp.de/mapserver_natura2000/index.php?mapxy=418589,5535654&scale=15000&layers=tk_sw,grenzen_land,grenzen_vg,grenzen_gemeinde,kombi&lang=de%20

Im Weilerer Wald wird das Konzept zum Umgang mit Biotopbäumen, Altbäumen und Totholz von Landesforsten Rheinland-Pfalz das so genannte BAT-Konzept angewandt.